Neue "Nabucco"-Inszenierung – Kampfzone Oberammergau

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Eine Oper als Passionsspiel: Regisseur Christian Stückl lotet in Verdis “Nabucco” das Elend der Welt aus – mit Kalaschnikows.

Geboren 1943 in Kirchweidach (Landkreis Altötting), 1963 Abitur am Hans-Carossa-Gymnasium Landshut, Studium der Altphilologie (abgebrochen), Volontariat bei der Passauer Neuen Presse, von da aus zur Süddeutschen Zeitung. Hier seit 1978 als Redakteur, Reporter und Kolumnist tätig, insbesondere als Streiflicht-Autor. Bevorzugte Themen: Bayerisches, Kirchliches, Kurioses. Nähert sich vom Status her dem eines “Urgesteins”.

Wer in den “Nabucco” geht, bringt außer der Liebe zu Verdis Musik in aller Regel auch seine speziellen “Nabucco”-Erfahrungen mit. Die einen waren in der Arena von Verona und schwärmen bis heute davon, dass die Solddaten, die zu Beginn auf die Bühne stürmten, ausrutschten und der Länge nach hinschlugen – es hatte bis kurz zuvor geregnet.

Die anderen waren in Dresden und erregen sich bis heute darüber,

Article source: http://www.sueddeutsche.de/bayern/neue-nabucco-inszenierung-kampfzone-oberammergau-1.2551541