Tourismus Ammergauer Alpen neue Schilder Wanderwege
– Verwitterte Schilder aus Holz, unlesbare metallene Hinweis-Tafeln, dazu Weggabelungen, an denen komplett die Beschilderung fehlt. Mitunter haben es Gäste in der Region nicht leicht, sich bei Wanderungen im Tal oder auf dem Berg zurecht zu finden. Dieser Zustand soll nun bald der Vergangenheit angehören. In der gesamten Zugspitz-Region wird es künftig ein komplett überarbeitetes, einheitlich beschildertes Wanderwegenetz geben. Den Anfang machen die Ammergauer Alpen, wo die Aufstellung der neuen gelben Tafeln bereits begonnen hat. Gelb – wie in Österreich, Südtirol und anderen Bergregionen.
Für das Ammertal sind über 2500 Tafeln vorgesehen. Die veranschlagten Kosten liegen bei rund 200 000 Euro, wobei es dafür eine stattliche Förderung über Leader gibt – nämlich 70 Prozent. Ammergauer Alpen-Chef Florian Hoffrohne zu diesem Projekt, dessen erste Planungen bereits 2015 anliefen: „Eine gute Beschilderung ist das A und O für unsere Gäste. Es gibt wenige Dinge, die sie mehr ärgern, als wenn sie nicht mehr wissen, wo’s weitergeht. Die neuen Schilder sind ein wichtiger Fortschritt für unsere Tourismus-Region. Allein im Tal haben wir ein Wanderwegenetz von 500 Kilometern.“
Drei Schilder-Typen gibt es – für das Tal, die Berge sowie Zwischenwegweiser (Pfeile an Bäumen, Zäunen, etc.). Im Einzelnen neu ausgeschildert werden Rundwege, Bergtouren, Hüttenwanderungen, Themenwege sowie Winterwanderwege. Bei den Ammergauer Alpen ist Produktmanager Arvis Robalds für das Projekt zuständig: „Im Tal haben wir beidseitig lesbare Schilder, oben am Berg ist die Beschriftung nur auf einer Seite angebracht. Neben dem Zielort sind darauf noch die Zeitangabe sowie verschiedene Piktogramme und
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