Boden unter Wasser: König-Ludwig-Lauf-Team schmiedet Plan B
– „Maestro“ ruft einer im Hintergrund. Der Chef Hans Reicherl ist gefragt. Im Büro des Organisationskomitees (OK) in Oberammergau laufen die Fäden zusammen. Dementsprechend oft klingelt das Telefon. Die Verantwortlichen stecken mitten in der heißen Phase. Jeder buckelt so gut er kann. Einige vom Team haben sich frei genommen. Zum Teil für 14 Tage. Aber von wegen Entspannung. „Wir müssen Urlaub nehmen“, sagt Marc Schauberger, „arbeiten aber mehr als sonst.“
Der OK-Vize-Vorsitzende und seine Truppe schuften aber gern. Sie halten eine Tradition am Leben. Zum 45. Mal geht am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Februar, der König-Ludwig-Lauf über die Bühne (). Das ist alles andere als ein Selbstläufer. Ohne die Unterstützung der Gemeinde, die Helfer und die Loipenfahrer „wäre das nicht möglich“, lobt Schauberger deren Einsatz. Leute wie die beiden Sepps (Pongratz und Hutter), die Loipenchefs, braucht’s einfach. „Die sind sensationell“, betont das OK-Mitglied, fügt aber gleich hinzu: „Jeder ist unverzichtbar.“
250 bis 300 Männer und Frauen packen am Wochenende an. Darunter viele Routiniers. Jedes Jahr gesellen sich neue Gesichter dazu. Für Mittwoch benötigt das OK noch Freiwillige, die eine Schaufel in die Hand nehmen würden, um die Strecken zu präparieren. An manchen Stellen, sagt Schauberger, kommen wir mit schwerem Gerät nicht hin.
OK geht auf Nummer sicher
Mit dem Zustand der Loipen steht und fällt das Sport-Spektakel im Ammertal. Aktueller Stand: „nicht schlecht“. Überschwänglich klingt Pongratz nicht