Herbstdienstversammlung der Kreisfeuerwehren in Schongau

Schongau „Die Feuerwehr ist die Stütze unserer Gesellschaft,“ sagte Landrätin Andrea Jochner-Weiß in ihrem Grußwort. Es sei ein Glück für die Region, dass die Feuerwehren derart hervorragende Arbeit leisten. Die Landrätin erwähnte das „Steckkreuz“, die höchste Auszeichnung, die der Bayerische Feuerwehrverband zu vergeben hat, das Rüdiger Sobotta im Sommer am Chiemsee verliehen wurde. „Was Sie für den Landkreis leisten, ist nicht hoch genug zu würdigen, sagte sie und überreichte Sobotta, ein begeisterter Opern-Besucher, einen Gutschein für den Besuch einer Oper in Oberammergau. Sobotta meinte launig, er habe in Oberammergau bei einer Oper schon einmal Brandschutzwache gehalten.

Schongaus Bürgermeister Falk Slyterman, er war mit dem Ballenhaus der Gastgeber der Versammlung, sagte, er wisse um die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehren. „Sie übernehmen anspruchsvolle und ehrenamtliche Aufgaben, Dienst am Nächsten für die Allgemeinheit, opfern Freizeit und sind bei ihren Einsätzen oft Gefahren ausgesetzt. So lange Menschen wie Sie da sind, ist es um unsere Kommunen gut bestellt.“

Zum Handlungskonzept bei Unwetterlagen sagte der Kreisbrandrat, es würden dazu Bezirkseinsatzzentralen (BEZ) in Schongau, Peiting, Peißenberg Weilheim und Penzberg eingerichtet. Die BEZ würde zentrale Aufgaben übernehmen. Nach Möglichkeit werde eine Sondergruppe für den jeweiligen Bezirk gebildet. Anfang des nächsten Jahren wolle man die technischen Dinge in trockene Tücher bringen.

Zu der Versammlung gehörte auch, dass sich mit Uwe Wieland der neue Kreisbrandmeister für den Fachbereich ABC vorstellte: Jura-Studium, Aushilfstaxifahrer und schließlich seit 2009 Taxiunternehmer in Schongau. Er war zuvor schon Kreisausbilder für den Atemschutz in der Einsatzzentrale in

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