Passion 2020: Heftige Kritik an Arrangement-Abkehr in Oberammergau


Oberammergau – Nur Tickets, keine Arrangements der Gemeinde: An der Entscheidung der Oberammergauer Lokalpolitiker zur Passion 2020 scheiden sich die Geister. Kritik von Seiten der Hoteliers wird laut.

Als Fraktions-Chef Ludwig Utschneider (Freie Wähler) in öffentlicher Runde ein brisantes Thema angesprach, war die notwendige Geheimhaltung längst überholt. Ganz Oberammergau redete bereits über den Grundsatz-Beschluss zur Passion 2020, den der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung gefällt hatte. Und die Stellungnahme von Bürgermeister Arno Nunn (parteifrei) dazu, dass die Gemeinde nur noch Tickets, aber keine Arrangements mehr verkauft, konnte schon auf der Internetseite des Tagblatts gelesen werden. Dennoch wählte Utschneider bei einem Themenabend seiner politischen Gruppe seine Worte vorsichtig. Anders verhielten sich andere Teilnehmer.


Sie übten deutlich Kritik an der Entscheidung und an Werkleiter Walter Rutz. „Das ist für den Ort eine Katastrophe“, „Uns droht das totale Chaos“, „Die Entscheidung ist unbegreiflich“, „Die Gemeinde gibt sämtliche Kontrolle aus der Hand“ und „Die gesamte Hotellerie wird ohne Not einem großen Druck ausgesetzt“, lauteten die aufgebrachten Redebeiträge. Es herrschte Unverständnis darüber, dass sich die

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