Ergebnisse, Stimmen, Kurioses Kommunalwahl: Das Wichtigste aus Bayern

+++ In 77 Landkreisen und kreisfreien Städten wurden Landräte und Oberbürgermeister gewählt. Davon hat die CSU auf Anhieb 40 gewonnen, SPD und Freie Wähler je fünf. Aber: Es stehen noch 23 Stichwahlen an. „Alle 23 Stichwahlen können gewonnen wie verloren werden“, mahnt Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU).

+++ In Chiemsee ist die Welt noch in Ordnung – da gibt’s nicht mal Parteien: Auf Herren- und Frauenchiemsee leben rund 250 Menschen – der neue Bürgermeister brauchte 88 Stimmen für den Sieg. Im Gemeinderat sitzen sieben Vertreter der Freien Wählergemeinschaft Chiemsee und einer der Wählergruppe Kloster. Die Benediktinerinnenabtei Frauenwörth entsendet eine Nonne in das Gremium.

+++ Was verdienen all die gewählten Herrschaften eigentlich in den nächsten Jahren? Die Bezüge für Landräte, Bürgermeister und Räte können Sie hier einsehen.

+++ Nordkoreanische Verhältnisse in Kirchhaslach (Landkreis Unterallgäu): Stolze 99 Prozent der Stimmen erreichte Franz Grauer bei der Bürgermeisterwahl. Der 48 Jahre alte Amtsinhaber (Freie Wähler/CSU) war ebenfalls der einzige Kandidat. In der 1350-Einwohner-Gemeinde stimmten lediglich sechs Bürger gegen ihn. „Ich bin überrascht und auch etwas sprachlos“, sagte Grauer am Montag über seinen fulminanten Erfolg.

+++ Das oberpfälzische Willmering (Kreis Cham) hat einen neuen Bürgermeister – nach 45 Jahren! Seit 1969 hatte Michael Dankerl für die CSU die Gemeinde angeführt, als dienstältester Bürgermeister im Freistaat. Bei der Kommunalwahl am Sonntag trat er nicht mehr an. Neuer Bürgermeister ist Hans Eichstetter, ebenfalls von der CSU.

+++ Wird Tüßling im Kreis Altötting wieder zur Grafschaft? Die 3200 Einwohner zählende Gemeinde wird ab jetzt von einer Adligen regiert. Stephanie Gräfin Bruges von Pfuel (CSU) gewann die Wahl mit 81,9 Prozent haushoch vor SPD-Mann Lothar Liebwein. Die von Auftritten in TV-Talkshows und Werbespots bekannte Adelsfrau war bisher schon stellvertretende Bürgermeisterin. Die 52 Jahre alte studierte Forstwissenschaftlerin und Waldbesitzerin ist Schlossherrin in Tüßling.

+++ Roth – Der “Chabo” scheitert: Er schrieb die Rapper-Liedzeile “Chabos wissen, wer der Babo ist” auf seinen Wahlplakaten – und zog damit viel Spott auf sich. Der Medienrummel hat dem Nachwuchspolitiker Fabian Giersdorf aus Roth aber nicht geholfen. Der 23-Jährige holte nicht genug Stimmen für den Stadtrat der mittelfränkischen Kreisstadt. „Bei dem Spruch handelt sich um eine Textzeile aus einem Lied des Rappers „Haftbefehl“. „Babo“ heißt in der Jugendsprache so viel wie „Boss“, „Chabos“ sind Brüder oder Freunde, die sich um den Boss scharen.

+++ Ansturm auf die Wahlergebnis-Webseite der Stadt München: Die Seite ist down… Die AZ informiert trotzdem im Liveticker.

+++ Weitere Sensationssiege: In Lindau wird der CSU-Mann Elmar Stegmann zum Landrat gewählt – mit 94,8 Prozent der Stimmen. Das kann die SPD auch: Heinrich Trapp wird mit 91,3 Prozent Landrat in Dingolfing-Landau.

+++ Vater schlägt Sohn: Bei der Stadtratswahl in Deggendorf hat der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold gegen seinen Vater verloren. Ambros Pronold erhielt bei der Wahl 2448 Stimmen und zog in den Stadtrat ein. Sohn Florian, von der Deggendorfer SPD auf Listenplatz 40 gestellt, bekam 2196 Stimmen und verfehlte den Einzug ins kommunale Parlament um 97 Stimmen. Wirklich ernst gemeint war die Kandidatur von Florian Pronold nicht. Er hatte sich aufstellen lassen, um die Liste aufzufüllen.

+++ Miese Wahlbeteiligung: Dafür könnten auch die unübersichtlichen Wahlzettel verantwortlich sein – sagt die Direktorin der Akademie für politische Bildung in Tutzing, Ursula Münch: „Wenn ich mich mit einem Stimmzettel konfrontiert sehe, auf dem sieben Abkürzungen stehen, die ich nur mit größten Mühen überhaupt noch identifizieren kann, dann sagt mancher, ach nee.“ In München war der Wahlschein etwa eineinhalb Meter breit.

+++ Mit Gottes Hilfe? Im unterfränkischen Markt Schwarzach am Main sitzt künftig ein Mönch im Gemeinderat. Die Liste der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach erzielte am Sonntag 6,8 Prozent der Stimmen und stellt damit künftig einen Gemeinderat. Allerdings schnitten die Mönche deutlich schlechter ab als vor sechs Jahren, damals hatten sie 11,2 Prozent und zwei Sitze errungen. Die Benediktiner reden schon seit etwa 80 Jahren im Rat der 3600-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Kitzingen mit, seit 30 Jahren mit einer eigenen Liste.

+++ Das war knapp: Bei der OB-Wahl in Regensburg fehlten dem SPD-Kandidaten Joachim Wolbergs laut Wahlleitung lächerliche 18 Stimmen für den Sieg im ersten Wahlgang. Jetzt muss der Kulturmanager gegen Christian Schlegl von der CSU in der Stichwahl antreten.

+++ Neues zur Wählerbeteiligung im Freistaat: Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung gab es bei den OB-Wahlen in Bayern die höchste Beteiligung in Weißenburg in Bayern (Mittelfranken) mit 58,5 Prozent. Die niedrigste derzeit in Neu-Ulm (38 Prozent). München hat 42 Prozent. Bei den Landratswahlen wählten in Neustadt an der Waldnaab 70,8 Prozent der Stimmberechtigten – Schlusslicht auch hier wieder Neu-Ulm mit 46,6 Prozent.

+++ Update für München: Um 16 Uhr sollte es weitere Zahlen für die Landeshauptstadt geben – heute wurden nämlich die veränderten Wahlzettel gezählt. Hier geht’s zum AZ-Liveticker.

+++ Die FDP kann es doch noch! Die Partei meldet auf ihrer Homepage sogar zweistellige Ergebnisse! Bayerische “Stimmenkönigin der Liberalen” sei Josefa Schmid aus Kollnburg aus dem niederbayerischen Kreis Regen. Sie wurde mit rund 52 Prozent als Bürgermeisterin wiedergewählt. 

+++ Spaßig: Die Satire-Partei “Die PARTEI” hat es in Dollnstein (Kreis Eichstätt) tatsächlich in den Gemeinderat geschafft – mit 8,6 Prozent kriegt sie einen Sitz. Bundesvorsitzender ist der Ex-“Titanic”-Chefredakteur Martin Sonneborn.

+++ Ist das der Höchstwert? In Aying hat Johann Eichler von der “Parteiunabhängigen Wählergemeinschaft Helfendorf” (PWH) bei der Bürgermeisterwahl 92,8 Prozent geholt! Die 2. Vorsitzende Gabriele Katzenberger ist nicht überrascht: “Das Ergebnis ist normal, hätte auch höher ausfallen können”, sagt sie az-muenchen.de. Eichler sei der einzige Kandidat gewesen. “Er macht seine Sache so gut, da hat sich keiner getraut.” Es sei aber Eichlers vierte und letzte Periode – in sechs Jahren sind die Wahlergebnisse in Aying vielleicht wieder normal.

+++ In Oberammergau gibt es den wohl ungewöhnlichsten Stadtrat Bayerns: Als Partei ist nur die CSU vertreten. Die anderen Gruppen heißen „Die Frauenliste e.V.“, „Wählergemeinschaft mit Augenmaß“ oder „Initiative für unser Dorf“. Die „Wählergemeinschaft mit Augenmaß“ stellt mit fünf Gemeinderäten die meisten Vertreter, gefolgt von der „Bürgerinitiative Oberammergau, der „Parteilosen Wählergemeinschaft“ und der CSU mit je drei Sitzen. „Engagierte BürgerInnen“, „Für unser Dorf“ und „Die Frauenliste e.V“ gewannen am Sonntag je zwei Vertreter.

+++ Ansbach: Mit minimalen Einbußen bleibt die CSU stärkste Kraft im Ansbacher Stadtrat. Sie erreichte 30,6 Prozent der Stimmen und 12 der 40 Mandate im Kommunalparlament. Die SPD verlor mit 1,5 Prozentpunkten etwas mehr und kommt nun auf 20,1 Prozent (8 Mandate). Drittgrößte Fraktion ist die Bürgerinitiative Ansbacher Parteiloser (BAP) von Oberbürgermeisterin Carda Seidel. Die muss in zwei Wochen in die Stichwahl.

+++ Die CSU hat in Rosenheim zugelegt. Die Christsozialen kommen bei der Stadtratswahl auf 47,3 Prozent, ein Plus von 2,5 Prozentpunkten. Die SPD bleibt mit 18,9 Prozent unverändert, die Grünen gewannen laut vorläufigem Endergebnis vom Montag bei 16,0 Prozent 4,0 Punkte hinzu. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) hatte am Sonntag die OB-Wahl souverän mit 69,1 Prozent gewonnen.

+++ Bei den Bürgermeisterwahlen rund um München gibt es Stichwahlen in Fürstenfeldbruck, Grafing, Gauting, Kirchheim und Dachau. In Erding holt Max Gotz von der CSU 62,8 Prozent, in Unterhaching gewinnt Wolfgang Panzer (SPD) mit 52,9 Prozent – und in Grünwald gewinnt Bürgermeister Jan Neusiedl (CSU) mit 70,2 Prozent!

+++ Kleiner Überblick über die Landrats-Wahlen in der Region rund um München: Im Landkreis München kämpfen Christoph Göbel (CSU) und Annette Ganssmüller-Maluche um den Landratsposten in der Stichwahl; In Starnberg wurde Karl Roth (CSU) zum Landrat wiedergewählt; In Fürstenfeldbruck gewinnt Thomas Karmasin (CSU), in Dachau muss CSU-Kandidat Stefan Löwl in die Stichwahl gegen Martin Güll (SPD), in Freising kämpfen Josef Hauner (CSU) und Martin Bengler (SPD) am 30. März um die Macht; In Erding ist Martin Bayerstorfer wieder Landrat.

+++ Sensation in Schongau: Der umstrittene Bürgermeister-Kandidat Tobias Kallwitzer hat es in die Stichwahl geschafft! Er erhielt 28,8 Prozent der Stimmen – obwohl er im Wahlkampf in einem umstrittenen Video für viel Wirbel gesorgt hatte. Kallwitzer hatte beim Facebook-Saufspiel “Neknominate” eine Halbe Bier geext. Sein Kommentar zum Wahlerfolg: “Stichwahl, Baby!”

+++ Abreibung für die CSU in Erlangen: Oberbürgermeister Siegfried Balleis (60) holt nur 39,2 Prozent und damit 16,6 Punkte weniger als 2008! Er muss nun gegen Florian Janik von der SPD in die Stichwahl. Die CSU bleibt knapp stärkste Kraft im Stadtrat, büßt aber 7,6 Prozent ein und landet bei 34 Prozent der Wählerstimmen. Von den 50 Sitzen im städtischen Parlament erhält sie damit 17. 

+++ Historisches dürfen wir aus Schwabach (Mittelfranken) vermelden: Nach Angaben des Kreisvorsitzenden vom Montag holte die CSU dort das beste Wahlergebnis ihrer Geschichte. 44,8 Prozent. Herzlichen Glückwunsch.

+++ Wenn das keine Wahl-Watschn ist: Laut den Kollegen vom “Münchner Merkur” hat es ein CSUler im Kreis-Garmisch-Partenkirchen nicht geschafft, zum Bürgermeister gewählt zu werden – dabei war er der einzige Kandidat!

+++ Kleiner Service zur Wahl: Hier finden Sie die amtlichen vorläufigen Ergebnisse – und zwar für Landräte- und Bürgermeisterwahlen in Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern und für die Stadtratswahlen in kreisfreien Städten und Kreistage. Es sind aber noch nicht alle Ergebnisse eingegangen.

+++ Christian Ude legt sich fest: Der scheidende Münchner Oberbürgermeister hat seinen Tipp für die Münchner OB-Stichwahl abgeben. Christian Ude sagte, SPD-Kandidat Dieter Reiter werde auf rund 55 Prozent kommen. Das ist mal eine Ansage.

+++ Wird Nürnbergs Super-OB Ulrich Maly der neue Gegner von Ministerpräsident Horst Seehofer? Der CSU-Boss stellt sich jedenfalls drauf ein: „Dass er in den nächsten Jahren die dominante politische Kraft auf Seiten der SPD ist, das habe ich vor der Landtagswahl angekündigt und das wird auch so kommen“, sagte CSU-Chef Horst Seehofer am Montag vor Beginn einer CSU-Vorstandssitzung in München.

Maly sträubt sich zwar öffentlich gegen eine Führungsrolle in der Bayern-SPD – doch das beeindruckt Seehofer wenig: „Da kann er tausendmal dementieren, das wird so sein, glauben Sie’s mir.“ Dann adelt er seinen neuen Gegner: „Ich halte den Maly für einen ernstzunehmenden Wettbewerber. Wenn der bei der Landtagswahl kandidiert hätte, hätte ich heute nicht die absolute Mehrheit.“

Maly hatte bei der OB-Wahl in Nürnberg über 67 Prozent geholt. CSU-Gegenkandidat Sebastian Brehm war mit nur 24 Prozent chancenlos. Er sei „frustriert und enttäuscht“, räumte Finanzminister Markus Söder ein, Bezirksvorsitzender der CSU in Nürnberg.

+++ Zwischenstand Montagmittag: Von 76 Landrats- und Oberbürgermeisterwahlen in den kreisfreien Städten hat die CSU vierzig gewonnen, SPD und Freie Wähler je sieben. In 22 Landkreisen oder kreisfreien Städten gibt es am 30. März Stichwahlen. Die wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier.

+++ Bittere CSU-Pleite in Landshut: Sie hat bei der dortigen Stadtratswahl stark Federn lassen müssen. Die Christsozialen bleiben zwar stärkste Kraft im Kommunalparlament der größten Stadt in Niederbayern – büßen aber mehr als neun Punkte ein und kommen nur noch auf 28,2 Prozent. Zweitstärkste Fraktion bleiben ie Grünen mit 16,3 Prozent vor der SPD mit 13,2 Prozent.

+++ CSU-Debakel in Regensburg: Die CSU hat bei der dortigen Stadtratswahl in Regensburg ihre Mehrheit eingebüßt. Nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmbezirke verliert die CSU 7 Punkte und kommt auf 32,8 Prozent. Die SPD legt um mehr als 12 Prozentpunkte auf 33,9 Prozent zu. Die Grünen bleiben fast unverändert auf 10,5 Prozent, die Freien Wähler bei 6,7, die ödp bei 6,3 Prozent. Die Verteilung der Sitze im Kommunalparlament ist noch nicht bekannt.

+++ Am Tag 1 nach den bayerischen Kommunalwahlen zieht die SPD ein positives Zwischenfazit. Der Wahlabend sei für die Sozialdemokraten „sehr zufriedenstellend und gut verlaufen“, sagte Generalsekretärin Natascha Kohnen am Montag in München. „Der bayerische Teppich ist deutlich bunter geworden.“

+++ Thannhausen, Kreis Günzburg: Der Back-Millionär Heiner Kamps ist auch zufrieden: Er darf nach einem Bürgerentscheid im schwäbischen Thannhausen ein neues Haus für seine Familie bauen. Die Bürger in der Kleinstadt im Landkreis Günzburg stimmten am Sonntagabend mit rund 63 Prozent dem Projekt zu.

+++ Ingolstadt: Die CSU bleibt die stärkste Kraft  im Stadtrat. Die Christsozialen stellen in den nächsten sechs Jahren 22 der 50 Stadträte, zuletzt waren es 23. Das Ergebnis reicht wieder nicht für die absolute Mehrheit in dem Kommunalparlament. Die SPD blieb – Stand Montagmittag – mit 10 Mandaten unverändert. Die Grünen gewannen zwei Sitze hinzu, die Freien Wähler büßten drei ein – beide haben jetzt fünf Sitze.

+++ Nürnberg: Ob Ulrich Maly im Glück: Er hat seinen Sitz mit Zwei-Drittel-Mehrheit verteidigt.

+++ In diesen Großstädten gibt es dagegen OB-Stichwahlen: Regensburg, Würzburg und Erlangen. Auch viele Landräte werden erst in zwei Wochen feststehen, beispielsweise in Regensburg: Dort lag Tanja Schweiger von den Freien Wählern am Sonntag knapp vor Peter Aumer (CSU).

+++ Schweinfurt: Bei der Stadtratswahl in Schweinfurt hat die CSU hat mehr als 10 Prozentpunkte zugelegt und erhielt 48,0 Prozent der Stimmen. Damit stellt sie künftig 21 der 44 Ratsmitglieder. Die SPD errang zehn Ratssitze (bislang neun). Linke, Schweinfurter Liste und Grüne erhielten laut vorläufigem Ergebnis je drei Mandate, Die Wählergruppe Pro Schweinfurt bekam zwei Sitze, FDP und Republikaner je einen. CSU-Oberbürgermeister Sebastian Remelé war am Sonntag mit 66,9 Prozent wiedergewählt worden.

+++ Aschaffenburg: Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) ist erneut in den Aschaffenburger Stadtrat gewählt worden – seine CSU hat bei der Wahl allerdings Verluste erlitten. Die Christsozialen erhielten 35,2 Prozent der Stimmen, knapp vier Prozentpunkte weniger als vor sechs Jahren. Sie bleiben aber stärkste Fraktion und stellen künftig 16 der 44 Stadträte. Die SPD erzielte erneut 14 Mandate.

+++ Fürth: Die SPD hat im Fürther Stadtrat Stimmen eingebüßt. Im Vergleich zur Kommunalwahl 2008 verloren sie am drei Prozentpunkte und kamen auf 51,1 Prozent der Stimmen. Damit haben sie 26 Sitze im Kommunalparlament – zwei weniger als bisher. Die CSU errang 24,8 Prozent der Stimmen – und haben damit 12 Sitze im Stadtrat (bislang 13). Größter Gewinner bei der Stadtratswahl in der Kleeblattstadt waren die Grünen. Mit einem Plus von 4,2 Prozent haben sie jetzt sechs Sitze. 

 

 

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